Rauch’ zuhause!

Es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen. Ich eröffne hiermit die Aktion

Rauch’ zuhause!

Ich möchte, dass…

  • …in Gaststätten, in denen Essen serviert wird, nicht mehr geraucht werden darf.
  • …in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden darf.
  • …keine Tabakwerbung mehr gezeigt wird, weder im Fernsehen, noch in Zeitschriften, noch im Kino.

Ok für mich ist, dass…

  • …in Kneipen, Bars, in denen kein Essen serviert wird, geraucht werden darf.
  • …zuhause jeder soviel rauchen darf wie er will.
  • …im Freien geraucht wird.

Begründung

Ich bin ja kein Unmensch. Ich akzeptiere, dass es für einige Menschen dazugehört, in einer Kneipe oder einer Bar zu rauchen. Ich bin selbst ein Genußmensch, ich will anderen ihren Genuß nicht nehmen, bei einem guten Cocktail oder Longdrink eine Zigarette oder Zigarre zu rauchen. Das gehört wohl irgenwie dazu. Es stört mich zwar nach wie vor, aber ich akzeptiere es.

Wenn ich allerdings in einem Restaurant sitze und was esse, etwas, das meine Sinne anregen soll, dann will ich keinen Gestank ertragen müssen. Außerdem befinden sich in einem Restaurant oft auch Kinder, im Gegensatz zu Kneipen oder Bars. Ich möchte meine Kinder keinem Zigarettenrauch aussetzen, denn neben der Tatsache, dass es stört, ist es auch gesundheitsschädigend.

Dasselbe gilt für öffentliche Gebäude wie Ämter, Flughäfen etc. Dort sind oft Kinder und man kann es sich nicht aussuchen, ob man dort ist oder nicht. Wenn mich der Rauch in einer Kneipe stört, gehe ich nicht hin. Wenn ich allerdings einen Personalausweis beantragen muss, ist das kein freiwilliger Akt.

Viele Raucher die ich kenne, würden diesem Kompromiss zustimmen. Ich möchte ja nicht das Rauchen gänzlich abschaffen, im Prinzip soll das jeder selbst entscheiden können. Aber sobald andere, die es sich vielleicht nicht aussuchen können, in Mitleidenschaft gezogen werden, ist es nicht mehr die eigene Gesundheit, der man schadet, sondern auch die seiner Mitmenschen.

Auf das Verständnis aller Raucher kann man leider nicht zählen, da einige sehr ungehalten reagieren, wenn man bspw. in einem Restaurant im höflichen Ton darum bittet, die Zigarette auszumachen, während man selbst ißt.
Ich freue mich, wenn ein Raucher gebeten wird, doch mal eine Viertelstunde zu pausieren und er sich dann entschuldigt und eine halbe Stunde pausiert. Das gibt es natürlich ebenso oft.

Dennoch funktioniert die freiwillige Einschränkung nicht. Von der mehr oder weniger freiwilligen Auflage des Gaststättengewerbes müssen wir garnicht erst anfangen zu reden.

Es ist an der Zeit, dass in Deutschland so wie in vielen anderen Ländern Europas, endlich echte Gesetze zum Schutze der Nichtraucher geschaffen werden.

Ich bitte jeden, der diese Aktion unterstützt, den folgenden Sticker auf seiner Homepage unterzubringen, mit einem Link auf diesen Artikel.

<a href="http://www.arrogant.de/2006/06/295/">
<img src="http://www.arrogant.de/rauchzuhause.png" width="80" height="15"/>
</a>
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19 Kommentare zu “Rauch’ zuhause!”

  1. Hildis privates Weblog schrieb:

    Rauch zu Hause

    Jeder sollte die Wahl haben, ob er Alkohol trinken, Fleisch essen oder eben auch rauchen will.
    Leider hat Rauch die Angewohnheit im Gegensatz zu anderen Drogen einfach mal nicht nur beim
    Konsumenten zu bleiben. Und wenn ich fuer mich entschieden habe…

  2. Martin schrieb:

    Es ist mir schnurzpiepegal ob ich esse, trinke oder Jojo-Spiele, an der Bach stehe, auf nem Stuhl sitze oder sonst was mache – nirgends hat Passivrauch was zu suchen. Da Kneipen auch Arbeitsplätze sind, haben diese auch rauchfrei zu sein, und wie will man der einen Kneipe, die Speisen anbietet, klarmachen das sie das rauchen verbieten muss, die Kneipe 2m weiter ohne essen, darf es erlauben? Das ist doch ein Eingriff in den Markt – entweder faires Gesetz für alle,oder keines.

    Im übrigen: viele Kneipen würden einfach ihre Küche schließen um dem Rauchverbot zum umgehen und wird hätten dann nur noch trinkhallen.

    Ein guter Kompromiss ist die Italien Lösung, jedes Lokal, jede Bar kann einen abgeschlossenen Rauchraum einrichten, falls er nachgefragt wird.

    Mit Restaurant, ja Bistrokneipe nein, Bierkneipe ja, Restaurantbar jein, Landgasthaus nein, Luxusrestaurant ja, Espressobar mit Kuchen jein brauchen wir erst garnicht anfangen – das gibt nur Chaos, keiner hält sich dran, und die Raucher werden dann überall hingehen wo geraucht werden darf, und damit die Lokale bestrafen, die das rauchen nicht erlauben können. Also entweder alle, oder keiner!

  3. Timo schrieb:

    Martin: Ich stimme Dir im Prinzip zu. Aber so kompliziert ist es ja eigentlich nicht, gibts eine Küche, nicht rauchen, zumindest in der Zeit wo die Küche auf ist, gibt es keine, darf man rauchen.

    Mir persönlich wäre es auf jeden Fall lieber, wenn man garnicht mehr rauchen dürfte, auch in Kneipen nicht. Nur muss man mal irgendwo anfangen, ein absolutes Rauchverbot wie in Italien ist hierzulande, sehen wir es realistisch, leider nicht durchsetzbar.

    Dieser Kompromiss, den ich hier vorschlage, kann auch von Rauchern angenommen werden, finde ich.

    Übrigens ein interessanter Punkt, den Du hier ansprichst: Rauchen in abgetrennten Räumen erlaubt. Das ist ein absolut besserer Ansatz als irgendwelche blöden Nichtraucherbereiche in Restaurants, die man vergessen kann. Rauch zieht da immer hin.

  4. Martin schrieb:

    Mhh…was ist mit einer Bar, die hat auch eine Küche wo kleine Snacks zubereitet werden, was ist mit einem Lokal ohne Küche das nur vorbereite Sachen verkauft? Was ist mit ner 25qm Espressobar die nen Ofen zu stehen hat, wo sie angelieferte Sachen erwärmt? Oder die Bäckereien (viele davon gibts ja) die die Brötchen auch nur in den Ofen schieben, um sie dann in die Auslage zu legen?

    Das Italien-Modell sollte vorgeschlagen werden da man da dann jedem Wirt – ob Bar, Kneipe oder Lokal – prinzipell die Möglichkeit lässt “rauchen zu lassen”. In der Praxis werden das dann ohnehin nur wenige annehmen.

    Auf jeden Fall werden bei einer Esslokal-Lösung diese Wirte alle Protest machen, weil sie argumentieren dass ihre Gäste dann eben in die Bars oder Bierkneipen gehen (was sie auch tun werden) Na mal gucken. Aber ich weiß schon was du meinst. Bleibt zu hoffen das die Regierung – sollte der Vorschlag überhaupt eine Mehrheit bekommen – Grips genug hat einzusehen das man nicht als einziges Land einen anderen Weg gehen sollte als den erfolgreichen aller anderen.

    Und ich vermute auch das so eine Esslokal Lösung nicht akzeptiert und durchgesetzt, insbesondere kontrolliert werden kann, da sie eben absolut paradox wäre und nicht verstanden würde, wie man zwar Arbeitnehmer und Gäste vor dem Rauch zu schützen will, sich dann aber nur bestimmte Lokal raussucht.

    Naja, bis irgendwas auf der Matte steht vergehen eh noch Jahre.

  5. Frank Altpeter schrieb:

    Ich wäre dann aber eher für eine konsequente Durchsetzung eines Alkoholverbotes. Da hat man effektiv mehr von.
    Warum?
    - Besoffene stinken, sind laut, reden wirres und anstößiges Zeug und stören mich dadurch massiv beim Genießen meines Essens
    - Durch Rauchen sterben ein paar Raucher, aber durch Betrunkene sterben im Straßenverkehr wesentlich mehr Menschen, und selten die Betrunkenen selbst, sondern in vielen Fällen unschuldige Unbeteiligte

    Ich mag es auch nicht, wenn beim Essen jemand in der Nähe raucht, aber Raucher deshalb wie Lepra-Kranke zu behandeln, halte ich dann doch ein wenig übertrieben. Es gibt wesentlich mehr “Gesellschaftsdrogen” mit wesentlich weiter reichenden Folgen.
    Abgesehen davon - wie wäre es mit einer Mehrwertsteuererhöhung auf 30% ? Die wird möglicherweise bald Realität, wenn dem Staat die Einnahmen durch die Tabaksteuer flöten gehen… (Ich zitiere dazu mal DAFT: “Die Tabaksteuer ist mit einem jährlichen Steueraufkom-men von 22,4 Mrd. DM (2000) die zweitwichtigste Verbrauchssteuer nach der Mineralölsteuer (74,0 Mrd. DM).” - Noch Fragen?)

  6. Timo schrieb:

    @Frank: Du moechtest Dir mal bitte die Statistiken anschauen und die Anzahl der Menschen, die durch besoffene Autofahrer sterben vergleichen mit der Anzahl der Menschen, die durch Passivrauchen sterben oder zumindest gesundheitliche Schäden davontragen.

    Und mal ganz im Ernst: Wo bitte gehst Du essen, dass Du jedes Mal von lallenden Besoffenen gestört wirst?

    Davon abgesehen wird hier niemand wie ein Lepra-Kranker behandelt, bleib doch mal bitte auf dem Teppich.

    Das Argument mit den Steuereinnahmen kann man aber problemlos mit dem volkswirtschaftlichen Schaden durch gesundheitliche Einbußen vieler Menschen (Krankenkassen, Arbeitsunfähigkeit etc.) mehrfach entkräften. Davon abgesehen ist es mehr als albern, für ein paar Kröten die Gesundheit der Gesellschaft aufs Spiel zu setzen, ich bitte Dich.

    Ich akzeptiere andere Meinungen, hier, auf meinem Blog, schreibe ich jedoch meine ganz eigene, persönliche Meinung :-)

  7. Thomas Hildmann schrieb:

    Gegenrechnungen von Krankenkosten durch Raucher gegen Tabaksteuer ist zwar so ein Grundgedanke gewesen, als die mal eingeführt wurde. Tatsächlich ist es aber auch so, dass Raucher sehr viel früher sterben, als Nichtraucher und damit die Krankenkassen wieder entlasten. Es ist eine durchaus strittige Frage, was wieviel Geld bringt oder kostet.

    Das DARF jedoch kein Argument sein. Artikel 2 (2) unseres Grundgesetzes (ein gerne vergessenes Dokument): “Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.”

    Selbst wenn das ganze Land davon ruiniert wird. Scheiß egal. Ich habe das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

    Natürlich dürfen sich Rauchen “frei entfalten”. Aber dafür müssen wir uns nur den Abschnitt darüber ansehen (Artikel 2 (1)): “Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicth die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.”

    Mit anderen Worten: So lange die Raucher halbwegs sicherstellen können, dass ihr Rauch bei ihnen bleibt, dürfen sie selbstverständlich Rauchen. Sie nehmen sich selbst damit das Recht auf ihre unversehrtheit. Aber das ist ihre Sache.

    Was den Mißbrauch von Alkohol angeht, so haben wir auch hier einiges nachzuholen. Selbstverständlich ist es absolut inakzeptabel, dass Menschen belästigt, bedroht, beleidigt oder getötet werden, weil irgendwelchen Menschen unter Alkoholeinfluss nicht mehr in der Lage sind, ihr Handeln zu kontrollieren. Das dadurch eher eine Strafminderung nach aktueller Rechtsprechung entsteht (der arme Mann wusste ja nicht mehr, was er tut), ist in meinen Augen ein Skandal.

    Der Unterschied zum Rauchen ist hier: Bei entsprechender Dosierung stören mich die Alkoholtrinker am Nachbartisch gar nicht. In dem Moment, wo sie jedoch für meine Grundrechte eine Gefahr darstellen, sollte in jedem Fall gegen sie vorgegangen werden. Aber selbstverständlich!

    Also noch mal ganz deutlich: Rauchen ja, trinken ja. Aber nur, solange niemand davon beeinflusst wird. Beim Rauchen heißt das: Gesonderter Raum oder draußen irgendwo wo der Rauch abziehen kann. Beim Alkohol heißt das: Nur so viel, dass kein anderer dadurch beeinflußt wird. Und im Straßenverkehr von mir aus gar nicht!

    Was die Leprakranken angeht, dürfen die wegen mir auch am Nachbartisch oder mit mir an einem sitzen. So lange sie nicht ansteckend sind, ist das auch kein Problem. Mit anderen Worten: Ja, ich behandle Raucher wie Aussetzige. Nämlich einfach als gleichwertige Bürger. Für das Zusammenleben gibt es Regeln. Sonst funktioniert das leider nicht.

  8. Timo schrieb:

    Hildi: Du bringst es ziemlich exakt auf den Punkt. Danke für den Beitrag.

  9. Annette schrieb:

    Mal abgesehen davon, daß der Vergleich mit den Leprakranken hinkt. Denn Lepra ist eine ansteckende Krankheit, die nichts mit Wollen, Auswahl oder Statussymbolen zu tun hat. Daß diese Kranken ausgesetzt wurden, zeigt mehr unsere Unfähigkeit zu heilen oder zu helfen als daß es von Wissen zeugt. Rauchen war “früher” ein Luxus, der einigen wenigen vorbehalten war und in separaten Räumlichkeiten zelebriert wurde. So kann es wieder werden.

  10. Martin schrieb:

    Mal abgesehen davon das ich ein Rauchverbot persönlich natürlich befürworte, wenn im nächsten Jahr in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz ein Rauchverbot verabschiedet wird, was bleibt da Deutschland ohnehin anders übrig als selbst rauchfrei zu gehen?

    Man stelle sich doch nur mal die Touristen vor, die, daheim ists rauchfrei, bei uns in Bars oder Kneipen wollen, und dort Rauch vorfinden.

    Ich finde man sollte die Begrifflichkeiten mal klären. Wirte sagen oft “wir wollen Raucher UND Nichtraucher als Gäste”, nur verbinden sie damit immer das die Raucher rauchen (wollen) und die Nichtraucher nicht. Nur haben in Italien, Irland oder sonstewo die Wirte auch Raucher und Nichtraucher als Gäste, nur raucht halt drinnen keiner. Das “Raucher haben auch Rechte-Argument” wird immer verwurstet, weil rauchen ja in Dt. auch Recht bleibt, weil eben nicht der Tabak, sondern nur das rauchen in öffentl. Innenräumen/Arbeitsplatz untersagt wird.

    Das Argument der Tabaklobby und Gastroverbände ist immer “tolerantes Miteinander, also Trennung von Rauchern und Nichtrauchern”, klingt zwar gut, führt aber in der Praxis das alles so bleibt wie es ist, und die Schere von Rauchern und Nichtraucher weiter auseinandergeht, weil sie eben immer auseinandergetrieben werden.

    Es ist doch blödsinn ein Cafè in R/NR zu unterteilen – ist es rauchfrei können die Raucher die NR kennenlernen und umgekehrt, und es gibt nicht mehr diese Zonen als ob die Gäste verschiedenen Klassen angehören würden.

    Stellt euch mal vor im Kinovorführungssaal gäbe es Raucher- und Nichtraucherbereiche, sollen sich gemische Freundesgruppen dann trennen? Oder Rauch- und Nichtrauchbereich in der Disco, wie will man da Leute kennenlernen, wenn die vorher getrennt werden?

  11. Timo schrieb:

    @Martin: Es ist ja das gute Recht der Raucher, eben NICHT in den Raucherbereich zu gehen und dann eben nicht zu rauchen. Das hat ja auch nichts mit verschiedenen Klassen zu tun, denn im Nichtraucherbereich sind Raucher ja ebenfalls herzlich willkommen. Nur dürfen sie eben zu der Zeit ihrer Anwesenheit nicht rauchen.

  12. 00de Forum schrieb:

    Politiker diskutieren Rauchverbot in Deutschland

    Weil mittlerweile in etlichen europäischen Ländern umfassende Rauchverbote gelten, werden entsprechende Forderungen auch in Deutschland immer lauter. Ärzte, Krankenkassen und inzwischen auch einige Po…

  13. Kurt schrieb:

    Es gibt bessere Alternativen zu den Fumoirs!
    Weshalb einzig und alleine vor dem Passivrauch schützen, wenn im selben Aufwisch mehr möglich wäre?

    Ich würde es bevorzugen, wenn in öffentlich zugänglichen Räumen eines Lokals z.B. ein Feinstaub-Grenzwert vorgeschrieben würde!
    (Ausgenommen wären speziell gekennzeichnete Raucher-Zonen - wie diese auch immer aussehen mögen, solange die Grenzwerte eingehalten werden).

    …weil dieser auch andere Emissionen, als bloss die Kippen, erfassen würde.
    …weil dieser einfacher, effizienter und billiger zu kontrollieren wäre.
    …weil es dann jedem Wirten selbst überlassen wäre, wie er den Grenzwert einhalten will.
    …weil bei Konzerten auch keine technischen Vorschriften über die technische Beschaffenheit der Beschallungsanlage vorgeschrieben sind, sondern schlicht ein Maximalwert der Lautstärke.
    …weil die Liste der Gründe beliebig verlängert werden könnte.

    @Hildi: Eines hast Du vergessen…
    …die Passiv-Alkis! Oder hast Du nicht gelesen, dass so eine Rauschkugel wieder jemanden zu Tode gefahren hat? Klar, stinkt nicht; aber ist auch Fakt!

  14. Das Fuchsblog » Blog Archive » Besser als nichts…Rauchen in der Öffentlichkeit schrieb:

    [...] Das entspricht nahezu exakt meinem Vorschlag von damals, der vielen nicht weit genug ging, den ich aber damals als Vorschlag für einen Kompromiß gebracht habe. [...]

  15. martin schrieb:

    @Kurt:

    gegen Passiv-Alkis im Straßenverkehr wird sanktioniert, gegen Passivberaucher nicht!

    Ansonsten, warum so kompliziert mit den “Grenzwerten”?

    Erstens gibt es keinen Grenzwert ab dem Rauch in Innenräumen nicht schädlich ist, zudem sind Wirte keine Luftexperten, desweiteren kann es sich kein deutscher Wirt leisten irgendwelchen ominösen und angeblich Rauchentfernungsventilationsanlagen zu kaufen und auch noch deren Betriebskosten zu zahlen.

    Warum schwierig wenns auch einfach geht? Wenn in einem Lokal geraucht wird, braucht man nichts messen oder rumwurschteln. Rauchverbot und gut.

  16. Kurt schrieb:

    Passiv-Alk: Wenn eine Schnapsdrossel einen Unfall baut, dann weiss man wer der Lenker des Autos war; aber bei Passivrauch wird es schwierig, denn die angeblichen Toten existieren bloss auf dem Papier (und auch da nicht unumstritten!).

    …Weshalb Feinstaub-Grenzerte? Weil diese 1. den Tabakrauch subsummieren und 2. gleichzeitig auch andere Emissionen erfassen! Oder willst Du einzig und alleine vor Tabakrauch geschützt werden?

    Schon mal was von Plasma-Filtern gehört? Mit solchen Filtern kann man kostengünstig in Innenräumen die bessere Luft als draussen erreichen…

  17. Kurt schrieb:

    Gute Infos unter http://www.netzwerk-rauchen.de - “Materialien”

  18. Frans Schouten schrieb:

    Warum lest man nicht jeden in seim wert.Leben und leben lassen

  19. Rauchen schrieb:

    Ich denke deine Meinung ist gleich der der meisten Bürger. Ich stimme mit dir überein. Durch Rauchen beim Essen gestört werden geht nicht.