Timo vs. Colt / Telekom: Epilog

Heute ist der 24.9.2007, also knapp einen Monat nach dem Umzug.
Mein seelisches Gleichgewicht hat sich langsam wieder eingestellt. Die Freude über die neuen Räume ist noch immer spürbar, in meinem Büro stehen zwar immer noch Kisten rum, und es gibt immer noch die ein oder andere Aufgabe die zu erledigen ist, dennoch macht es viel Spaß hier.

Übrigens hat auch die Telekom noch Aufgaben zu erledigen. Die aufmerksamen Leser unter Euch werden vielleicht festgestellt haben, dass ich nie mehr von DSL 16.000 gesprochen habe. Nur bei der Bestellung habe ich es mal kurz erwähnt. Die Aussage der Telekom war, wir werden erst einmal das bekommen, was wir vorher hatten (DSL 3000) und würden dann nach ein paar Tagen auf 16.000 hochgestuft werden.

Wir haben noch immer DSL 3000, bisher hat sich bei uns allerdings niemand weiter darum gekümmert, schließlich möchte man ja auch mal wieder “normal” arbeiten, ist immerhin eine Menge liegen geblieben in der Zeit. Allerdings fühlten wir uns genötigt, doch etwas zu tun, als neulich die erste Telekomrechnung kam. Darauf wurden sowohl DSL 3000 als auch DSL 16000 berechnet. Ein prima Anlass mal danach zu fragen, wann wir die Leistung denn auch bekommen würden.
Auf den Rückruf des Ansprechpartners warten wir noch.

Was die Rechnungen angeht, so ist auch Colt nicht zimperlich. Sie haben uns die Installation der S2M-Anschlüsse berechnet (die S0-Anschlüsse allerdings (noch) nicht). Dabei haben Sie anstelle von insgesamt 590 EUR gleich mal 590 EUR pro Anschluß gemacht. Aber auch darum wird sich bereits gekümmert.

Der von der Installation noch übrige kaputte S0-Anschluß wurde von Colt allerdings gleich nach ein paar Tagen ohne Schwierigkeiten repariert, wir sind also relativ schnell wieder in voller Leitungsbreite unterwegs gewesen.

Rückblickend kann ich feststellen, dass man sich bei der Telekom gleich zu Beginn die Mühe machen sollte, zum T-Punkt zu gehen. Dort klappt es gleich erheblich besser als bei der Hotline und ist nebenbei auch weniger aggressionsfördernd. Außerdem hat man eine konkrete Ansprechperson, die wenigstens ein bisschen mit dem Fall vertraut ist, das ist wesentlich hilfreicher als jedes Mal erneut die ganze Geschichte der Hotline zu erzählen.

Was die Colt-Geschichte angeht, so bin ich nach wie vor ziemlich sauer. Natürlich ist mir anzulasten, dass mir bei der späteren Bestellung das S2M anstelle S0 nicht aufgefallen ist. Ich habe den Fehler von Colt also nicht gleich bemerkt. Zu meiner Entschuldigung ist jedoch zu sagen, dass die gesamte Leistungsbeschreibung fast ausschließlich aus Kürzeln und Marketingnamen besteht und S2M nur eins der vielen Kürzel war. Und es kann ja wohl kaum meine Aufgabe als Kunde sein, jedes einzelne Kürzel exakt nachzuschlagen, wenn ich nichts weiter möchte als einen einfachen Umzug meiner bisherigen Leistungen.
Ich weiß, dass jeder einzelne Fehler für sich genommen eigentlich nicht weiter schlimm war, die Summe hat allerdings zu dem katastrophalen Ergebnis geführt. Wir sind vor Jahren zu Colt gewechselt, um der Telekom zu entfliehen und in der Hoffnung, dass man dort einen erheblich besseren Service bekommt. Bis zum Umzug war das eigentlich auch immer der Fall, wir waren bis dato sehr zufriedener Colt-Kunde.
Ich bin auch nach wie vor der Meinung, bei Colt besser aufgehoben zu sein, denn der Kontakt ist erheblich direkter und im Zweifelsfall ist Colt sicherlich flexibler als die Telekom. Wie schnell es bei der Telekom gegangen wäre, das S2M in ein S0 umzuwandeln, darüber will ich garnicht nachdenken.

Für mich persönlich war es an der Grenze des Erträglichen. Ein Umzug besteht ja nun aus erheblich mehr als nur den Telekommunikationsdiensten, ich hatte eigentlich gehofft, dass man dort einmal den Auftrag erteilt und alles andere dann ohne Probleme über die Bühne gehen sollte.

Außerdem musste ich unter anderen wegen dieser Geschichte meinen seit einem halben Jahr geplanten (und bereits gebuchten) China-Urlaub absagen, da der Umzug eigentlich für etwas früher geplant war. Aber gut, nun kann ich mich mit aller Kraft auf mein neues Projekt konzentrieren: Meinen 1-2-jährigen USA-Aufenthalt. Mehr dazu bald.

Ich hoffe, diese kleine Geschichte war unterhaltsam für Euch, so hatte sie wenigstens etwas Gutes…

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3 Kommentare zu “Timo vs. Colt / Telekom: Epilog”

  1. micha schrieb:

    Was ein bis zwei Jahre USA? Sehr cool ich wollte schon immer mal den Grand Canyon wieder sehen. Falls du dich also in diese Richtung aufmachst. Bescheid sagen.

  2. Timo schrieb:

    @micha: Ich werde an die Ostküste gehen, aber habe genug Zeit zum Urlaub machen. Ihr seid natürlich herzlich eingeladen :-)

  3. StefanP schrieb:

    Meine güte was für eine Wahnsinnige Geschichte, um den Umzug bist du ja wirklich nicht zu beneiden.
    Aber es freut mich das nu doch noch alles geklappt hat und du keinen Herzinfarkt erleiden musstest. :)
    Eine Wirklich sehr interessante Geschichte!